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Warum die GPB-DA den Sportpalast abgelehnt hat

Die Grüne Partei Bern – Demokratische Alternative lehnt das 24-Millionen-Projekt für zwei Dreifachturnhallen ab.

Die GPB-DA anerkennt die Raumbedürfnisse des Schul- und Breitenportes. Damit hat jedoch das Luxusprojekt mit VIP-Lounges und Dopingkontrollraum, über das die Stimmberechtigten von Bern und Köniz am 7. Februar abstimmen, nur wenig zu tun. Mit 2000 Zuschauerplätzen soll die Halle in erster Linie als Stadion für den Profi-Volleyballclub Zeiler Köniz dienen.

Bereits im Stadtrat hat die GPB-DA darauf hingewiesen, dass normale, gutausgerüstete Dreifachturnhallen an anderen Orten für 6-8 Millionen Franken gebaut werden. Zwei gleichzeitig gebaute Dreifachturnhallen für den Schul- und Breitensport müssten deshalb in guter Qualität für weniger als 15 Millionen Franken realisierbar sein.

Das zur Abstimmung gelangende Projekt kann demgegenüber nicht einmal das für den Wettbewerb gesetzte Kostendach von 20 Millionen Franken einhalten und dürfte schon deshalb eigentlich gar nicht weiterverfolgt werden.

Bei der Sporthalle Weissenstein fallen nicht nur die hohen Baukosten, sondern auch die enormen jährlichen Betriebs- und Unterhaltskosten ins Gewicht. Die privaten Benützer, also an erster Stelle der Volleyballclub, zahlen daran nur lächerliche 50‘000 Franken pro Jahr. Damit erweist sich das Hallenprojekt in erster Linie als Subventionsvorlage für den Spitzensport.

20. 1. 2008