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Eine nachhaltige Gesellschaft braucht Suffizienz
Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Vieles wird für deren Umsetzung getan, wobei meist auf die Karte Effizienz gesetzt wird. Der Erfolg bleibt bescheiden. Wir wissen, dass wir nur eine Erde haben, verhalten uns aber weiterhin unersättlich. Effizienz ist sinnvoll, man kann aber auch auf effiziente Weise zuviel verbrauchen. Deshalb ist Suffizienz für eine nachhaltige Gesellschaft unabdingbar.
Suffizienz bedeutet soviel wie Genügsamkeit oder Angemessenheit. Sie geht davon aus, dass es ein Genug gibt, dass man satt sein kann. Suffizienz hat nichts mit Mangel zu tun. Es geht vielmehr darum „von nichts zuviel“ zu haben und der Begrenztheit der Ressourcen Rechnung zu tragen.
Die 10. Ausgabe des Studio!Sus behandelt das Thema Suffizienz ausführlich:
- Eine nachhaltige Gesellschaft braucht Suffizienz
- weniger kann mehr sein
- Wie kommunizieren wir Suffizienz mit Erfolg?
- Grenzen der Effizienzstrategie
- Der glückliche Mensch als ökonomische Katastrophe
- Immer mehr und trotzdem glücklich?
- Wird Lebensstil zu einer moralischen Frage?
- Die subversive Mafia des Genusses
- Grundeinkommen als Weg zu Suffizienz?
- Die zehn Gebote der Nachhaltigkeit
Wachstumsbegrenzung statt Klimaveränderung
Anstösse für eine „visionäre“ grüne Wirtschaftsolitik



